Mihaela wurde am 10.12.2007 geboren. Als das Mädchen zehn Monate alt war, bemerkte ihre Mutter ein ungewöhnliches Leuchten der Pupillen (wenn man in Mihaelas Augen auf dem Foto schaut, sieht man diesen Effekt). Die Eltern wandten sich unverzüglich an den Augenarzt der Kinderklinik ihrer Heimatstadt Kishinev (Chişinău, Republik Moldova). Von dort aus wurden sie nach Filatov Institut der Augenerkrankungen, (Odessa, Ukraine) überwiesen. Nach einer Untersuchung des Kindes unter Vollnarkose wurde Mihaelas Diagnose vom Verdacht zur Tatsache: es war beidseitiges Retinoblastom (bösartige Tumoren der Netzhaut der Augen).
Die Empfehlung der behandelnden Ärzte tendierte zur operativen Entfernung beider Augen. Im Voraus wurde eine Chemotherapie angeordnet, zu der die Kleine wieder nach Kishinev, in das onkologische Institut ihrer Heimatstadt gefahren wurde. Nach der ersten Chemotherapie und anschließenden Untersuchung in Odessa, folgte die Zweite, wieder in Kishinev.
Während der ganzen Zeit dieser Behandlungen suchte Familie Luca nach einer Klinik, in der die Augen ihrer Tochter mit höchstgenauer Apparatur präzise untersucht werden können. Vor schwerster Entscheidung, die die Eltern bald zu treffen hatten, wollten sie sicher sein, dass ihre Einwilligung zur Operation, die Mihaelas Leben grundlegend verändern würde, der einzige Ausweg aus der Krebserkrankung ist.
Am 24.11.2008 wurde Mihaela im Uniklinikum Essen untersucht. Verdikt der deutschen Ärzte gab Hoffnung – eine Strahlentherapie könnte es Mihaela tatsächlich ermöglichen, das Leben, die Augen und die Sehkraft zu erhalten.
Die Eltern trauten sich. Eine Behandlung im Essen bedeutete für ihre Tochter die einzige Chance auf ein gesundes Leben. Die finanzielle Möglichkeit dazu fehlte aber.
Wieder in Kishinev angekommen, wandte sich die Familie Luca an ihre Stadtverwaltung und an die Presse.
Im Brief, der die Situation von ihrem Anfang an erläutert, schreiben die Eltern heute: „Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen unseren Helfern bedanken, die uns in dieser kritischen, akuten Lage unterstützt haben. Von dem zusammen gekommenen Spendengeld konnten wir Mihaelas Behandlung und die ersten darauf folgenden Untersuchungstermine im Universitätsklinikum Essen finanzieren. Im Februar-März 2009 wurde unserer Tochter eine Strahlentherapie durchgeführt“.
Die erwähnten Kontrolluntersuchungen sind wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Behandlungskomplexes bei einer onkologischen Erkrankung. Zu diesem Zweck kommt das Mädchen seit Anfang 2009 regelmäßig nach Deutschland. Der Abstand zwischen den Terminen sollte einen Zeitraum von zehn Wochen nicht übersteigen. Diese Maßnahme wird in einer solchen Periodizität noch weitere 5-6 Jahre aktuell sein. Es dient dem Ziel, dass ein theoretisch möglicher Rückfall des Retinoblastoms rechtzeitig diagnostiziert und richtig behandelt wird.
Jede Fahrt nach Essen kostet insgesamt ca. 800 €. Der Preis schwankt abhängig von den Anreisekosten, die die Summe zum größten Teil ausmachen, zuzüglich der Kosten für Untersuchung selbst und die Verpflegung in der Klinik. 800 € ist eine sehr hohe Zahl für Mihaelas Familie. Mit 5-6 mal pro Jahr multipliziert wird sie zu einer, die für sie selbstständig einfach nicht tragbar ist, trotz der Berufstätigkeit beider Eltern: Vater als Schichtleiter in der Glasfabrik, Mutter - Krankenschwester in einem Kindergarten. Die Kleine hat einen älteren Bruder, der im Schuljahr 2009-2010 zum Drittklässler wurde. Mihaela, ein lang erwartetes Nesthäkchen, ist durch die viele Aufmerksamkeit, die sie in der Familie genießt, ein weit entwickeltes Kind, dem man die schwere Krankheit und die langen Klinikaufenthalte nicht mehr anmerkt. Glücklicherweise, konnten ihre großen grauen Augen 80% der Sehkraft beibehalten. Es ist die Hoffnung aller, dass Mihaelas schwerste Zeiten bereits überstanden sind. Das Ziel ist nun, alles Notwendige zu unternehmen, damit die Situation auch weiterhin so bleibt. Dann wird der ganze Schrecken der Vergangenheit angehören. Das kindliche Gedächtnis besitzt glücklicherweise die Fähigkeit Mihaela Erinnerungen an diese Zeiten zu ersparen. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wird sie zu einem gesunden Menschen heranwachsen, der sich mit der Krankheit Krebs nicht identifiziert. Um zu sagen „sie hat ihn besiegt“ fehlen nur noch einige Schritte. Auf diesem Weg können wir Mihaela gemeinsam unterstützen.
Mihaela Luca ist ein Schützling des ehrenamtlichen Vereines „Ein Recht auf Leben“.
Spendenkonto des Mädchens:
Ein Recht auf Leben e.V.
Konto: 6200102500
BLZ: 47260121 Volksbank Paderborn
IBAN: DE53472601216200102500
BIC: DGPBDE3MXXX
VWZ: Mihaela Luca
PayPal-Konto:
ein-recht-auf-leben@web.de (VWZ: Mihaela Luca)
Ebenso ist ein-recht-auf-leben@web.de die e-Mail Adresse zur Kontaktaufnahme mit „Ein Recht auf Leben e.V.“. Wenn sie Fragen haben, freuen wir uns sie zu beantworten. Wir laden sie herzlich ein, unsere Website www.ein-recht-auf-leben.de zu besuchen. Unter Anderem kann man dort die Nachrichten über die betreuten Kinder nachlesen und den Verlauf jeder einzelnen Spendensammlung verfolgen.
Vielen Dank für die Zeit, die sie sich genommen haben! Wir würden sie gerne wieder sehen.